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Strecke AltNagelberg - Heidenreichstein (Nordast)
Die heutige Museumsbahn des Waldviertler Schmalspurbahnvereins nimmt ihren Ausgang im Bahnhof Alt-Nagelberg und verlässt diesen in Richtung Norden gesehen rechten Gleis der legänderen Doppelausfahrt. Ungefähr 400 m nach dem Bahnhof befindet sich die Haltestelle Herrenhaus, wo mittels eines kurzen Nebengleises die Züge der Museumsbahn bis 2004 umsetzen wurden, ohne in den Bahnhof einfahren zu müssen. An der Verzweigung liegt die Bahnhaltestelle ERGO-Kiendlinger biegt die Strecke in einem Rechtsbogen nach Osten ab und durchfährt auf den nächsten vier Kilometern dichtes Waldgiebt, danach führt sie durch offenes, hügeliges Gelände. Hier befinden sich die Haltestellen Langegg und Aalfang bei km 11,5 liegt die neue Haltestelle Klein Pertholz/Gasthaus Weinstabl, die einzigen Stationen an diesem Ast. Nach knapp 13 Kilometern Fahrt ist mit dem Bahnhof Heidenreichstein die Endstation erreicht. Dieser etwas oberhalb des Ortszentrums gelegene Bahnhof ist heute das betriebliche Zentrum der Museumsbahn.
Neben der Strecke "AltNagelberg - Heidenreichstein" die der WSV betreibt, gibt es noch die Strecken "Gmünd - AltNagelberg - Litschau" und "Gmünd - Gr. Gerungs" diese werden von der NÖVOG betrieben.
Strecke Gmünd - AltNagelberg - Litschau (Nordast)
Beide Streckenäste (Gmünd - Litschau und Gmünd - Gr. Gerungs) verlassen den Bahnhof Gmünd zunächst parallel verlaufend Richtung Westen. Die Nordstrecke (Gmünd - Litschau) biegt in einen Rechtsbogen nach Norden ab und folgt zunächst auf der 1950 erbauten Trasse dem Gewässer und trifft erst wieder unmittelbar am Grenzübergang Gmünd/Böhmzeil auf den ursprünglichen Streckenverlauf. Durch offenes Gelände und nach der Querung der Lainsitz wird der Bahnhof NeuNagelberg erreicht. Weiter geht es entlang von Teichen zum Bahnhof AltNagelberg. In dieser größten Station an den Nordästen zweigt die Strecke vom WSV nach Heidenreichstein ab. Die beiden Nordäste laufen ca. 2km parallel. Noch heute wird dieser Teil der Strecke zu Parallelaus- bzw. -einfahrten gerne genutzt. Nachdem sich die beiden Strecken trennen gehts für den Litschauerast in offenes Gelände über Brand mit dem gleichnamigen Bahnhof zur Haltestelle Gopprechts. Auf den nächsten Kilometern stets zwischen Bach und Straße durch weitgehend unbewohnte Gegend führend, wechselt die Bahntrasse bei der ehemaligen Haltestelle Schönau bei Litschau auf die rechte Seite der straße und wendet sich nach einem weiteren Kilometer in einem scharfen Rechtsbogen dem Bahnhof Litschau zu.
Strecke Gmünd - Gr. Gerungs (Südast)
Die zunächst paallel verlaufende Nordstrecke in einem Linksbogen hinter sich lassen, unterquert die Südstrecke den Bahndamm der Franz-Josefs-Bahn, rechts der Strecke sind die Reste der alten Linienführung noch als Gleisdreieck zum sporadischen Wenden von Schmalspurfahrzeugen erhalten. Die Strecke führt auf den ersten Kilometern durch offenes Gelände in südwestlicher Richtung ins Tal der Lainsitz, mit der Haltestelle Ehrendorf, Diestmanns und Eichberg. Nach einem scharfen Bogen nach Süden folgt der Bahnhof Alt Weitra danach werden mit einer Kehrschleife ca. 50 Höhenmeter überwunden und man kommt zum Bahnhof Weitra. Nach Weitra führt die Strecke über den Veitsgrabenviadukt (das größte Brückenbauwerk der Waldviertler Schmalspurbahnen) und kurz danach geht es über einen zweiten kürzeren Viadukt, die Trasse verbleibt dabei am Hang oberhalb des Lainsitztales. Es folgen die Haltestellen St. Martin und Steinbach-Groß Pertholz. Nach etwa zwei Kilometern befindet sich die Haltestelle Abschlag (Fassldorf). Die Strecke führt danach durch dichten Wald und hat eine kurvenreiche Linienführung. Zwischen den zwei Bruderndorfertunneln liegt die alte Haltestelle Bruderndorf (die noch heute für die Dampflokomotive zum Wasser nehmen genutzt wird). Die Bahn quert die Europäische Wasserschneide und wendet sich dem Tal der Zwettl zu, kurz darauf ist der Bahnhof Langschlag erreicht. Die Strecke führt ab hier neben der Zwettl durch den am Bach gelegenen Ortsteil und verläuft dann annähernd parallel zur Bundesstraße. Nach 43 Kilometern ist mit dem Kurort Groß Gerungs die Endstation dieses Streckenastes erreicht.
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Nordast (Heidenreichstein - AltNagelberg / Gmünd - AltNagelberg - Litschau)
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Südast (Gmünd - Gr. Gerungs) |
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Streckenkarten (pdf)
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